Predigttitel: Christus bekennen (Markus 3,7–21)
Prediger: Brian Moore
Diese Predigt aus Markus 3,7–21 setzt sich mit den unterschiedlichen Reaktionen auf Jesus auseinander und zeigt, dass jede Reaktion zugleich ein Bekenntnis ist. Die Menschenmengen suchen Jesus wegen seiner Wunder und bekennen ihn damit als reinen Problemlöser. Die Dämonen erkennen seine Autorität, bekennen ihn als Herrn, jedoch ohne Liebe oder Vertrauen. Judas folgt Jesus eine Zeit lang, bekennt aber letztlich, dass ihm die Welt wichtiger ist als Christus. Selbst Jesu Familie reagiert mit Scham und Unglauben. All diese Reaktionen zeigen falsche Bekenntnisse, die an Jesus vorbeigehen, weil sie nur Teilaspekte sehen oder ihn an eigene Vorstellungen anpassen.
Die Predigt macht deutlich, dass wahres Bekennen nicht aus persönlicher Meinung entsteht, sondern aus Übereinstimmung mit Gottes Wirklichkeit. Das biblische Bekennen bedeutet, das auszusprechen, was Gott selbst über Christus, über die Welt und über uns sagt. Sünde wird dabei als Abweichen von der Realität verstanden, als Weigerung, Gottes Wahrheit anzuerkennen. Wahres Bekenntnis richtet Herz, Worte und Leben an Gottes Wort aus. So wird klar, dass Jesus weder nur Mensch, noch bloss Wundertäter oder harter Herrscher ist, sondern der Sohn Gottes, der die Wahrheit offenbart und Leben schenkt.
Im Zentrum steht Jesu eigenes Bekenntnis durch sein Handeln: Er ruft Menschen zu sich, damit sie bei ihm sind und von ihm gesandt werden. Gemeinschaft mit Christus steht vor allem Dienst. Christsein bedeutet, aus alten Lebensmustern herausgerufen zu werden und in einer neuen Wirklichkeit zu leben, in Gottes Gegenwart und auf seiner Mission. Wie die Jünger in Johannes 6 bekennen auch wir: Bei Christus sind Worte des ewigen Lebens. In einer Welt voller falscher Bekenntnisse ruft diese Predigt dazu auf, an Gottes Wahrheit festzuhalten und darin Sicherheit, Identität und Hoffnung zu finden.
